
Bürgermeister Patrick Kunkel weist darauf hin, dass in Eltville auch in diesem Jahr wieder Raupen des Eichenprozessionsspinners beobachtet wurden. Angesichts der allergieauslösenden Brennhaare hat die Stadt Kontrollen verstärkt und konkrete Arbeiten angekündigt: Entlang des Leinpfads zwischen Erbach und Hattenheim werden Warnschilder aufgestellt, und eine Fachfirma entfernt die Gespinste in den kommenden Wochen.
Vorbereitung und Ablauf der Arbeiten
Die Stadtführung ermittelt regelmäßig betroffene Bäume und das Ausmaß des Befalls durch Kontrollgänge. Bestehende Gespinste werden, soweit möglich, abgesaugt. Für den Abschnitt am Leinpfad sind bereits Hinweise für die Öffentlichkeit angebracht worden. Die Arbeiten durch die Fachfirma können zu Wartezeiten auf dem Weg führen, daher bittet die Verwaltung um Geduld und umsichtiges Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer.
Gesundheitsrisiken und Schutz
Der Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen kann allergische Hautreaktionen und andere gesundheitliche Beschwerden auslösen. Kunkel betont, dass die Maßnahmen auch dazu dienen, stark frequentierte öffentliche Bereiche wie Kitas und Schulen wieder verkehrssicher zu machen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Abstand zu halten und direkten Kontakt mit befallenen Bäumen und Gespinsten zu vermeiden.
Frühere Bekämpfungsmaßnahmen
Bereits im April führten die Eltviller Stadtwerke gemeinsam mit einer professionellen Schädlingsbekämpfungsfirma präventive Maßnahmen zur biologischen Bekämpfung durch. Dabei wurde Bacillus thuringiensis eingesetzt. Nach Angaben der Stadt wirkt dieses Präparat gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners und ist nicht schädlich für Menschen, Haustiere, Nutztiere sowie Bienen.
Hinweise für Meldungen
Die Stadt bittet Personen, die Gespinste entdecken, um Mitteilung mit genauem Standort und, wenn möglich, einem Foto. Die Verwaltung wertet die Meldungen aus und veranlasst gegebenenfalls weitere Kontrollgänge und Entfernungseinsätze.

