Personalausweis wird teurer: Gebühr steigt auf 46 Euro

Personalausweis wird teurer: Gebühr steigt auf 46 Euro
Personalausweis wird teurer: Gebühr steigt auf 46 Euro

Seit dem 7. Februar gelten höhere Gebühren für die Ausstellung von Personalausweisen. Die Bundesregierung hat per Verordnung die Entgelte erhöht, nachdem der Bundesrat zugestimmt hat. Betroffene zahlen künftig deutlich mehr als zuvor.

Änderungen im Detail

Für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben, steigt die Gebühr von bisher 37 Euro auf 46 Euro. Für Antragstellerinnen und Antragsteller, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhöht sich der Preis von 22,80 Euro auf 27,60 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um rund 24,3 Prozent beziehungsweise rund 21,1 Prozent.

Begründung und rechtliche Grundlage

Die Erhöhung wurde durch eine Verordnung des Bundesinnenministeriums festgelegt. Zuvor hatte der Bundesrat der Maßnahme zugestimmt. Als Begründung nennt das Ministerium gestiegene Kosten bei der Herstellung der Ausweise, höheren Verwaltungsaufwand, neue Sicherheitsstandards und den Ausbau digitaler Prozesse.

Was Antragstellerinnen und Antragsteller wissen sollten

Die neuen Gebühren sind seit dem 7. Februar bei der Beantragung eines Personalausweises zu entrichten. Die Anpassung betrifft alle Neuausstellungen und damit Antragstellende unabhängig vom Ort der Ausstellung. Weitere Details zur Umsetzung und zu möglichen Ausnahmen legt das Bundesinnenministerium in seiner Verordnung fest.

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